Erik Thürmer ist kein Feind von Biosphärenreservaten, sagt er. Aber weil die Obrigkeit in Erfurt die Gemeinden mit absurden Plänen gängelt, steigt er auf die Barrikaden.
Ein 25seitiges Tagungsprotokoll ist wahrscheinlich das einzige Dokument, das die Wahrheit über den Stand des schwäbischen Biosphärenprojekts offenbart. Fazit: Die Vorbehalte sind erheblich.
Als einziges Medium berichtet die Schwäbische Zeitung regelmäßig über das Biosphärenprojekt Oberschwaben-Allgäu. Aber das Ergebnis ist dünn und folgt im Wesentlichen der Informationspolitik aus Stuttgart.
Seit genau fünf Jahren liegen die → Produkte der Biosphärenmarke Albgemacht in den Regalen ausgewählter Hofläden und bei REWE auf der Schwäbischen Alb. Aber wie gut verkauft sich die Marke?
Keiner weiß so richtig, wofür ein UNESCO-Biosphärenreservat gut ist. Die einen denken nur an Naturschutz (falsch), die anderen an Bürgerbeteiligung (auch falsch). Hier steht, was richtig ist.
Die → Petition von 21 Bürgermeistern und zwei Landräten hat es in sich. Sie ist ein Akt der Verzweiflung und richtet sich gegen eine neue Biosphärenreservats-Verordnung.






